WAS IST MODE?

Hey Ihr lieben,

in meinem heutigen Post, geht es um meine persönliche Haltung gegenüber der Mode und was sie in der heutigen Zeit für einen Stellenwert hat.

Zunächst möchte ich mich noch einmal, für das tolle Feedback, welches Ihr mir per Mail oder DM in Instagram da gelassen habt. Das zeigt mir, das meine Arbeit für mein Hobby sich schon zu 100% ausgezahlt haben.

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HEMD – COS / HOSE – WEEKDAY / SCHUHE – DR. MARTENS

Heutzutage stellen mir Verwandte, Freunde und Leser immer mal wieder die Frage: „Ist das in Mode?“ Oder „kann man das so tragen?“ Und diese zweifel die wir alle haben vor dem Spiegel, kann ich auch etwas nachvollziehen. Nur ist meine Haltung der Mode gegenüber etwas anders geworden.

„Kleider machen Leute!“ – Dieses Sprichwort ist allgegenwärtig aber wird oft falsch verwendet. In der heutigen Zeit von Social Media und all den Influencern, die ihren Lesern oder Viewern Dinge schmackhaft machen wollen, werden Trends, Marken oder Kaufverhalten extrem beeinflusst.

„Ich selbst bin kein Influencer sondern Fashion Blogger.“ Viele suchen sicher den Unterschied, aber er liegt klar auf der Hand. Influencer sind Marketingprofis, die genau Wissen Ihre polarisierende Art sich zu nutzen zu machen, um Brands zu stärken. Im ersten Moment seht Ihr sicher immer noch kein Unterschied. Aber wenn ich Euch nun sage das hinter den ganzen Hauls, Giveaways etc meist Sponsoring steckt distanziere ich mich nun von dem ganzen.

Meine Message ist seit Gründung des Blogs die selbe. Ich möchte, das meine Leser und auch alle die davon hören ihr Besitz mehr schätzen und etwas weniger Konsumieren. Das mag für den ein oder anderen etwas „Öko“ klingen, hat aber damit nichts zu tun. Meine Ansicht von Mode ist, das es eine Art Kunstform für mich ist. Wenn ich ein tolles Outfit trage, in dem ich mich Wohl fühle, geht es mir gut und ich strahle mehr Selbstbewusstsein aus. Aber das muss nicht heißen, das ich durchgehend immer Kleider einkaufen muss und/oder jedem Trend folgen muss.

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Wenn der Stil gefunden ist sollte man in der Lage sein, eine Garderobe zu erstellen, um sich jeden Morgen kleiden zu können. Nur mittlerweile leben wir in einem Konsumverhalten, welches uns Konsumenten es etwas schwer macht, eine klare Sicht zu behalten. Es geht heutzutage eher um das horten und Besitzen statt kaufen durch Bedarf. Da ich einen minimalistischen Lebensstil habe, behalte ich einen klaren Blick für was ich brauche und will. Wenn es um ein Kleidungsstück im Laden oder Online geht, stelle ich mir selbst eine deutliche Frage: „brauche ich oder will ich“ und meist dann lass ich das Kleidungsstück hängen.

Ich möchte auf keinen Fall jemand den Spaß an Mode nehmen und ich selbst kaufe auch gerne ein aber ich kaufe bewusst. Second Hand Shops sind eine tolle Einrichtung, rare Einzestücke zu echten Tiefpreisen zu ergattern. Und wir schließen den Kreislauf, indem wir nichts neues kaufen sondern schon gekauftes weiter nutzen.

Wenn Ihr eine kleine weitere Inspiration braucht, dann schaut Euch meine weiteren Posts an zum Thema Minimalismus oder Capsule Wardrobe.

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photos Tyrone Höcke

 

 

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#MBFW MEINE IMPRESSIONEN 

Hey Ihr lieben,

Da bin ich wieder. nach einer fast zweimonatigen Schreibpause bin ich wieder am Start. Ich war trotz Schreibpause fleißig auf Contentsuche und war auch wieder wie jede Saison auf der Berliner Fashion Week. In dieser Woche ist immer viel los und der Terminkalender füllt sich oft auch spontan und unwillkürlich. Dennoch habe ich mir gedacht, das es für den ein oder anderen hilfreich sein kann, wenn ich euch ein paar Tipps geben kann falls Ihr auch mal zur Fashion Week geladen seit.

Aber zunächst möchte ich euch ein paar Bilder von Shows und von meiner Woche zeigen. Wer mir auf Instagram schon folgt, hat hier und da schon sehr viel mitbekommen. Aber hier nochmal ein paar nicht veröffentlichte Bilder, die ich mit meiner Kamera gemacht habe.

 

Nun zu meinen Impressionen, die uns auch zu den Tipps bringen. Oft fällt mir auf, das all die Blogger, Influencer und Newcomer sich alle Shows anschauen wollen, was natürlich sehr anstrengend ist und mit viel Kondition und Nerven verbunden ist. Da die Shows nicht alle im Kaufhaus Jandorf stattfinden, ist es oft auch mit einer Taxifahrt oder einem Fußmarsch verbunden. Nun kommt das Wetter dazu und wenn man sein Outfit auf Wetter und die Locations abstimmen muss verursacht dies auch nochmal Stress. Oft starten die Shows schon morgens um 10 Uhr. Das klingt nicht all zu früh aber wenn eine Release-, Launch-, After-Show- oder Openingparty am Abend davor war, ist morgens zaubern angesagt.

Mein Tipp ist: Nimmt euch Zeit, genießt jeden Moment und nehmt euch die Zeit für Euch die Ihr braucht, um wieder konzentriert und motiviert zur Show zur gehen. Habt nicht das Gefühl, das Ihr etwas verpasst oder Ihr überall präsent sein müsst.

Ich hoffe, das die kommenden Saisons alle etwas entspannter sind. Daher schätze ich sehr, das meine Freunde, mit denen ich die Fashion Week verbringe ähnlich denken und wir uns nicht verbiegen lassen. Mein Motto ist: Es geht um Mode und nicht um eine Operation an einem offenen Herzen.

In diesem Sinne, wünsche ich euch einen super Start in die Woche!

FASHION PORTRAIT#1

Hey Ihr lieben,

wie angekündigt starte ich mit einer neuen Kolumne durch, um Euch echte, charakterstarke Persönlichkeiten zeigen zu können. Diese Personen haben nicht nur einen tollen Stil und sind für mich inspirierend, sondern haben alle einen ganz eigenen Bezug zu Fashion.

In meinem ersten Post stelle ich euch einen ganz tollen Kerl vor, der mir seit Stunde eins total sympathisch war. Er hat einen tollen Stil, ist sehr charismatisch und trägt sein Herz auf der Zunge. Ich bin mir sicher, das er in absehbarer Zeit zu den Ablösern unserer großen Berliner Blogger gehört. Sein Stil ist Szenegeprägt, edgy, urban und all das mit eleganten Stoffen kombiniert, um all das wieder runterzubrechen.

HAKAN

HAKAN / 23 JAHRE / BERLIN / CEO VON HAKANBERRYFINN.DE, STYLIST BEI ACNE STUDIOS, TATTOARTIST / @HAKANBERRYFINN

  1. Was inspiriert Dich jeden Tag?
    Mich inspiriert nicht nur meine Umgebung in der ich lebe, sondern auch mein Arbeitsplatz. Andere Quellen von denen ich mich inspirieren lasse, sind ganz klar Instagram, Magazine und Online Foren. Aber auch all die Blogger und Models, die mir begegnen in meinem Alltag.
  2. Beschreibe Deinen Stil in einem Wort.
    Hakanberryfinn.
  3. Was denken Deine Eltern über Deinen Stil?
    Meine Eltern standen schon immer hinter dem was ich tue. Anfangs in der „Probierphase“ wurde es ziemlich verrückt. Da haben meine Eltern schon ziemlich oft schlucken müssen. Meine Outfits waren schrecklich! (lachend) Aber Mittlerweile habe ich meinen Stil gefunden und meine Eltern finden den genauso toll wie ich.
  4. Was ist Dein It-Piece für diese Saison?
    Mein It-Piece diese Saison ist eine mit Blumen bestickte Jacke von H&M Trend. Schrill, Bunt und ziemlich geil!
  5. Fashion No-Go?
    In meinen Augen gibt es eigentlich kein Fashion No-Go! Nur weil man etwas noch nie gesehen hat und es auf den ersten Blick nicht gut aussieht, könnte es dennoch ein Trend werden.

 

NEUTRAL LOOK

Hey Ihr lieben,

In diesem Look, den ich euch heute vorstelle, geht es um Layering und neutrale Sandtöne. Mein Aufenthalt hier in Berlin war wie immer sehr entspannend und auch das Wetter hat mitgespielt. Sonne und 6-9°C ermöglichten es Sonnenbrille und Mantel zu tragen. Während meiner Woche Aufenthalt starteten auch die sogenannten Press Days, an denen wir intensiv mit PR-Agenturen und Designern zusammenarbeiten, um Marken und Designer zu stärken und auch Trends zu vermitteln. 

Ich liebe diesen Look, da ich verschiedene Materialien und Silhouetten verwendet habe. Der Mantel ist aus Wolle, der Blouson aus Seide, das Hemd und die Hose aus Lyocell und der Gürtel aus Wildleder. Vor allem ist es mal nicht nur schwarz gehalten, was ganz gut zum Übergang in die neue Saison passt.

Ich freu mich jetzt schon wieder auf den nächsten Aufenthalt in meiner absoluten Lieblingsstadt. Ich hoffe euch gefällt das Outfit. Sagt mir in den Kommentaren oder per E-Mail, was euch inspiriert und antreibt, denn ich arbeite schon an meinem nächsten Beitrag der damit etwas zu tun hat. Bleibt dran! 





MANTEL – H&M 

BLOUSON – H&M TREND

HEMD – H&M TREND

GÜRTEL – NORDWAG FACTOR

HOSE – TOPMAN

SCHUHE – NIKE 

SONNENBRILLE – &OTHER STORIES

OHRRINGE – &OTHERSTORIES

KEY PIECES FOR SPRING 

 

Hey Ihr lieben nach einer ereignisreichen und stressigen Zeit, bin ich wieder aus meiner Schreib-Pause zurück und werde nun wieder die Segel richten und mehr Content kreieren.

In meinem Post geht es diesmal um die „Key Pieces“ für den Frühling. Ich tue mich nach wie vor schwer, dem Thema „Frühling/Sommer“ mit Euphorie zu begegnen. Das hat zum einen den Grund, da ich kein besonderer Fan von hohen Temperaturen bin, und zum anderen hat der Bereich men’s fashion leider zu dieser Zeit auch nicht seinen modischen Höhepunkt.

Ich weiß, ich werde jetzt von einigen Seiten Hasskomentare bekommen aber wenn wir die Sache etwas nüchterner betrachten, erscheinen immer wieder die selben Teile in den High Street Stores. Daher gehe ich in dieser Zeit eher selten einkaufen und versuche daher schon einkaufen zu gehen, bevor die ersten Sonnenstrahlen da sind.

In den letzten Monaten habe ich ein paar Sachen gekauft, die in die Frühjahrssaison mit integrieren kann. Es werden auch Posts folgen mit den Teilen einem Spring Lookbook. Seit gespannt 😉

DIE PILOTENJACKE

Der absolute Klassiker, der nicht nur im Frühling stark performt sondern auch in den letzten Saisons. Mittlerweile hat auch die Pilotenjacke/ Bomberjacke ein paar Updates bekommen. Zum wenden, Materialmix, oversized, Trendfarben. Die Liste ist unendlich lang und das macht auch die Pilotenjacke zum absoluten Must-Have.

Eine meiner persönlichen Favoriten unter den Pilotenjacken für die Saison ist diese von H&M. Die Farbe und der Schnitt haben mich quasi aus meiner Komfortzone gerissen. Die Jacke ist definitiv ein Statement und ich freue mich sie stolz im Frühjahr zu tragen.

DAS KURZARMHEMD

Ein weiterer Klassiker der Outfits chic oder eben auch lässig aussehen lassen kann. Ich selbst liebe mein Hemd hochgekrempelt, damit die Ärmel nicht abstehen. Dieses Hemd habe ich bei H&M gekauft. Durch den leichten, fast schon Seide-artigen Stoff fällt das Hemd leicht und man kann es gut layern. Da ich nicht so auf Farben stehe, was nach der Pilotenjacke schwer zu glauben ist, kann ich das Hemd perfekt in meiner Garderobe integrieren.

REINVENTED DENIM

Dieser Trend ist momentan kaum wegzudenken. Patches, destroyed, verkürzt oder eben doch nur Boyfriend. Die Jeans bekommt gerade ihr großes Makeover. Auch die Silhouette ändert sich mit rascher Geschwindigkeit.

Weg von der treuen Skinny Jeans und hin zur lockeren Alternative die auf allen Ebenen punktet. Mein Favorit ist momentan die Jeans mit dem Patch-Effekt und den rauen Cut-Offs. Es sieht nicht nur traumhaft aus sondern es erspart einem das krempeln oder abnähen.

DER LEICHTE MANTEL

Der wohl perfekte Übergang vom Wintermantel zur dünneren und leichteren Variante. Er kaschiert nicht nur die Stellen, die im Sommer oft besonders zur Geltung kommen sondern er ist auch ein perfektes Teil um zu layern.

Ich habe diesen Traum in schwarz bei H&M im SALE gekauft. GO GET IT!
DIE JEANSJACKE

Mein persönlicher Favorit, wenn es zu den Key Pieces kommt. Keine Jacke hat so eine Vielseitigkeit und lange Geschichte wie die Jeansjacke. Immer mehr geht der Trend Richtung Oversized und das ist auch gut so.
Meinen absoluten Fund habe ich im Second Hand gemacht. Und wenn es zu solchen authentischen Teilen kommt, kann ich euch nur Second Hand Shops ans Herz legen, weil Ihr dort nicht nur Einzelstücke und wahre Schätze, sondern auch all das zu erschwinglichen Preisen bekommt.

CAPSULE WARDROBE 

Hey Ihr lieben,

um die Minimalismus-Serie fortzusetzen, habe ich mir gedacht euch noch mehr meiner Erfahrungen mit diesem Lebensstil weiterzugeben. Im vergangenen Post habe ich erwähnt, wie wichtig es mir ist, den Blick auf das zu richten, was man wirklich braucht und nutzt. Dieses System nutze ich intensiv in meiner Garderobe.

Der Vorteil einer solchen Garderobe (Capsule Wardrobe) ist es, sich dessen bewusst zu sein, was man besitzt und was man wirklich braucht. Um auf den letzten Satz genauer einzugehen, sollte man zunächst in kleinen Schritten durch seine bestehende Garderobe gehen und nach und nach ausmisten. Es gibt drei sehr hilfreiche Möglichkeiten um sich von alten oder ungetragenen Stücken zu lösen.

1. Zunächst sollte man sich völlig neutral und emotionslos diesem Thema widmen. Ich weiß, das klingt unmöglich, da man in  und mit den Kleidungsstücken einiges erlebt hat und somit einen sentimentalen Bezug dazu hat. Aber dennoch betrachtet euer Kleiderschrank als einen fremden.

Um sich frei von all dem ungenutzten zu machen, könnt Ihr nun eure Klanotten ganz einfach auf den Boden verteilen und Haufen bilden. Zum Beispiel einen Haufen mit den Sachen, bei denen Ihr Euch sicher seid, diese zu behalten. Dann einen Haufen mit Sachen, die Ihr behaltet für euren Job, Hobby oder besonderen Anlässen. Wenn Ihr alles sortiert habt, werden sich Haufen bilden von Sachen, die Ihr vergessen habt oder nicht mehr tragen würdet. Diese Teile sollten euch verlassen.

2. Bei dieser Methode, geht Ihr wie ein Kunde durch einen Laden (euer Kleiderarsenal) und nimmt euch die Sachen die Ihr sofort wieder kaufen würdet, weil sie euren Stil, eure Figur oder Persönlichkeit unterstreichen. Die Sachen, die euch nicht ansprechen und für die ihr kein zweites Mal Geld bezahlen würdet werdet Ihr auch nicht mehr tragen. Diese Sachen können in einen Kleidersack und in den Keller. Wenn Ihr sie nach 3-4 Monaten nicht vermisst, sind sie bereit verschenkt oder verkauft zu werden.

Nun kommen wir zur Garderobe. Wichtig ist dass ihr eine Garderobe aus euren Sachen bilden könnt. Eine Capsule Wardrobe zeichnet sich durch eine Einfachheit aus, die es euch in kürzester Zeit ermöglicht, ein Outfit zu kreieren. Wenn Ihr einen eigenen Stil habt, wisst Ihr auch, was eure Garderobe ergänzt oder komplettiert.

Um nicht in das alte Verhalten zu verfallen, welches euch zu Sammlern macht, solltet Ihr euch im Klaren sein bewusster zu kaufen. Keine Spontankäufe die euren Geldbeutel bluten und euren Schrank platzen lässt.

Habt Ihr dennoch im Laden das Schmuckstück gesehen solltet Ihr euch fragen, ob ihr auch das doppelte dafür zahlen würdet oder es nur kauft, weil es so unglaublich günstig ist. Wollt ihr es dennoch haben stellt sich die Frage ob man es „will“ oder „braucht“ und wenn all das nichts bringt solltet Ihr damit einverstanden sein, ein ähnliches oder gar gleiches Teil zu Hause damit zu ersetzten.

Diese Tipps nutze ich selbst und habe einen bewussten Bezug zu meiner Kleidung und kaufe auch weniger. Diese Methode funktioniert am besten, wenn man in kleinen Schritten sein Verhalten ändert. Durch diese Haltung gegenüber meinen Klamotten werde ich bei meinen Outfits kreativer und schätze meine Einkäufe mehr.

Ich hoffe, ich konnte mein Lebensstil euch etwas näher bringen und Ihr zieht euch daraus ein paar Inspirationen.

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BERLIN FASHION WEEK 2017

Hey Ihr lieben,

Wie Ihr schon über Instagram und Facebook mitbekommen habt, war ich auf der Mercedes Benz Fashion Week und habe ein paar Shows gesehen. Zwei Shows, die mich dieses Jahr aber wirklich inspiriert und vom Hocker gehauen haben, waren SADAK und HAUS OF YOSHI X BOMB. Zwei unterschiedliche Shows, die unterschiedliche Aussagen haben, aber meiner Meinung nach komplett den Zeitgeist getroffen haben. 

Mir ist es bei den Shows immer wichtig in wie fern ich, als Blogger und modebewusster Mann, meine Inspirationen aus solchen Shows ziehen kann. Ist es tragbar? Ist es inspirierend? Entstehen neue Trends? 

HAUS OF YOSHI X BOMB startete am Dienstag im me Collectors Room und war keine Runway Show im üblichen Sinne sondern es war eine Installation. Dies bedeutet, die Models stehen auf Podeste und wirken wie Schaufensterfiguren auf die Betrachter. Die Kollektion ist sehr maskulin und zeitgenössisch. Durch gewisse Silhouetten und Details (Reißverschlüsse, Bauchtaschen, oversized und Materialmix), war die Installation eine für mich gelungene Einleitung, der Fashion Week.

SADAK lieferte am Freitag im Kaufhaus Jandorf (Veranstaltungsort der Berliner Fashion Week) meiner Meinung nach die beste Show in der ganzen Woche. Die Show legte ein hohes Tempo in Sachen Fashion vor. Es dominierten dieses Jahr die Farben rot, blau, grau und braun. Die Silhouetten waren sehr provokant und modern. Mesh, Lack, Röcke und Rückenfrei für Männer, war meiner Meinung der richtige Impuls. Warum? Weil wir als Generation immer mehr in Richtung Unisex, Genderfluid gehen. Es war ein wichtiges Statement, welches zwar in der Club-Szene normal, aber in der Modewelt noch immer ein kleines Tabu ist. Ich hoffe inständig, dass es in Zukunft mehr von solch einem Weitdenken in der Modeszene gibt. Es muss der Menschheit klar gemacht werden, dass jeder das Tragen kann was er möchte, um seine ganz individuelle Persönlichkeit zu verkörpern. 

MINIMALISMUS

Hey Ihr lieben,

Das heutige Thema ist ein sehr persönliches. Und zwar Rede ich heute nicht nur über meine Erwartungen an dieses Jahr sondern auch über meinen Lebensstil.

In einem vergangenen Post hatte ich schon angeschnitten, wie ich mein Kaufverhalten gegenüber Kleidung und anderen Dingen geändert habe. All das spontane „shoppen“ oder all die „Frusteinkäufe“ habe ich von meiner Liste gestrichen. Ich wollte einen klaren Kopf und was noch viel wichtiger für mich erschien war, die Gewissheit zu haben die Gegenstände oder Kleidungsstücke zu besitzen und nicht besessen zu werden von all den Dingen.

>>Einen klaren Blick auf die Sachen zu haben, die man nutzt und braucht erscheint mir logischer als ein Blick auf Sachen die ich vielleicht mal benutzen könnte oder einfach aus sentimentalen Gründen behalte.<< Diese Einstellung hat nicht nur mein Handeln sondern auch mein Denken effizienter gemacht.

Wer kennt dieses Gefühl, morgens vor dem Kleiderschrank, wenn es schnell gehen muss und man wieder zwischen all den Fehlkäufen, Out-of-Season-Teilen, Geschenken und sonstigen Modetragödien ein halbwegs zufriedenstellendes Outfit kreieren soll? Ich war einer von der Sorte der 30-40 Minuten vor seinem vollgemüllten Kleiderschrank stand und zum Schluss wieder mal das „selbe“ anzog.

All diese unbefriedigende Situationen im Alltag sind von uns selbst kreiert worden. Ich selbst musste auch feststellen, dass nicht meine Kleider oder die Mode Schuld an meiner Unzufriedenheit war, sondern mein Kaufverhalten und das regelrechte Horten und sammeln an Klamotten. Dieses Thema ist nicht nur auf Kleidung, Schmuck, Schuhe oder andere Luxusartikel zu übertragen, sondern auch im Haushalt und sogar im Freundeskreis.

In den letzten 2 Jahren ist ein kleiner Trend entstanden den Ihr sicher mitbekommen habt und dieser wird „Minimalismus“ genannt. Viele Menschen suchen in unserer heutigen hektischen, stressigen Zeit einen inneren Frieden und eine Balance zu all den Überangeboten und Überfluss an Möglichkeiten. Es gibt nicht nur Bücher, einen dazu animieren sollen sein Leben zu „entrümpeln“ sondern auch ganz tolle Blogger und eine davon ist Jenny Mustard. Jenny und ihr Lebensgefährte David Leben seit einigen Jahren diesen Lebensstil und abgesehen von ihrem minimalistischen Lebensstil sind sie auch noch Veganer. Sie hat sehr gute Argumente, um in kleinen Schritten, sein Verhalten in Bezug auf Besitzen und Kaufen zu ändern.
Meine persönliche Erfahrungen sind durch und durch positiv ich habe in meiner Wohnung einen klaren Blick auf die dinge, die mich glücklich machen und die ich wirklich brauche um effizient zu sein. Ein weiterer Vorteil ist, der finanzielle Aspekt. Und zwar kaufe ich nur dass, was ich wirklich brauche und dafür habe ich mehr Geld für Kleidung mit besserer Qualität. Habe ich etwas gekauft was ich wollte, muss ich ein gleiches Teil, welches ich schon besitze loswerden. Dieses Denken und Handeln verhindert, dass ich in ein Sammelfieber verfalle.

Im neuen Jahr will ich einen noch klareren Blick bekommen und effizienter werden. Außerdem möchte ich auch öfter „Nein“ sagen können und mich weniger für Sachen entschuldigen, die mir nicht leid tun müssen.

Ich hoffe Ihr hattet ein wundervollen Start ins Jahr 2017 und kommt eure Vorsätze und Träume in diesem Jahr umsetzen!




DENIMJACKE SECOND HAND / T-SHIRT WEEKDAY / JEANS COS / SCHUHE DR. MARTENS

 

Photos by Kai Sistemich

WARDROBE ESSENTIALS

Hey Ihr lieben,

heute zeige ich euch mal einen anderen Post als zuvor. und zwar in Form eines kompletten Videos. Wie Ihr schon in der Überschrift oben entnehmen konntet, geht es um die absoluten Basics und MUST´s, die meiner Meinung in jeden Kleiderschrank gehören. Diese Teile sind vielseitig und gehen definitiv nie aus der Mode.

DIE LEDERJACKE
Ist meiner Meinung nach ein echter Outfitretter, weil man mit Ihr selbst das einfachste Outfit aufwerten kann oder auch klassiche Outfits frecher machen kann. Auch in den Monaten wie im Mai hatte ich sie oft im Einsatz, da das Wetter etwas launischer war. Die Lederjacke gibt es in unendlichen Ausführungen, die es jedem einfach macht, die perfekte Jacke für sich zu finden. Mein Favorit ist der Klassiker und zwar die Bikerjacke. Ich habe sie im Second Hand für unschlagbare 25€ ergattert und habe sie seit über 4 Jahren und möchte auf keinen Fall auf dieses Schmuckstück verzichten.

DAS T-SHIRT
Ein absolutes Must-Have! Ich liebe all meine Basic Shirts, da ich genau weiß, dass sie nicht nur meine Outfits komplettieren, sondern auch etwas einfacher machen. Wer kennt es nicht, wenn man morgens keine Ahnung hat, was man anziehen soll… Ein Shirt, eine tolle Jeans und Sneaker und das Grundgerüst steht.

DIE JEANS
Das absolute Urgestein in Sachen Mode. Ich kann mich an keine Epoche erinnern, seit Erfindung der ersten Jeans, in der die gute alte Jeans „Out“ war. Wie beim Rest der oben genannten Essentials gibt es auch die Jeans in unendlichen Ausführungen. Auch ich habe sie in mehreren verschiedenen Schnitten und Farben. Meine absoluter Favorit im Moment ist die verkürzte Jeans. Durch das verküzte Bein hat man die Möglichkeit den Schuhen oder Knöcheln mehr Aufmerksamkeit zu schenken, was ein etwas Basic-lastiges Outfit aufwerten kann.

DER SNEAKER
In meinem vorherigen Post, den ich den Sneakers widmete, habe ich schon meine heimliche Liebe zu den Schuhen gestanden. Die meisten Outfits sind nur mit Schuhen komplett. Umso besser, wenn sie dann auch noch bequen und vielseitig einsetzbar sind. Ein Hoch auf die Sneaker.

 

 

SNEAKERTALK

Hey Ihr lieben,

nein, ich bin nicht verschollen ABER fast. Ich hatte diverse Probleme mit meinem Account, da jemand dachte mein Leben ist so interessant, dass er mein Account einfach hackt. Nach viel Drama und Verlust bin ich nun wieder da und ich muss ehrlich sagen es hat mir gefehlt 🙂 Aber ich bin jetzt wieder zurück und kann mein Post machen, den ich schon lange auf der Feder habe.

Es geht diesmal um Schuhe, die seit ein paar Saisons wieder ihre Renassance feiern. Ja, ich weiß die Mädels und Jungs unter uns, die sowieso Ihren Tretern treu geblieben sind, können sich jetzt stolz auf die Schulter klopfen. Aber Spaß beiseite. Ich liebe Sneaker und das schon immer und nun, da einige Sneakermodelle wieder zum Leben erweckt werden, ist es Zeit sie auch in einem Post zu würdigen.

Da ich selbst in meinem Job als Visual Merchandiser viel auf den Beinen bin und auch gewissen Halt brauche beim schufften, sind Sneaker unentbehrlich. Zudem kann ich zu all meinen outfits, die ich kreiere, super meine Sneaker anziehen.

Um euch eine kleine Review zu liefern gebe ich euch auch ein kleines Ranking mit auf den weg welches euch zeigt wie bequem () die Schmuckstücke sind.

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ADIDAS SUPERSTAR

♥♥♥♥♥

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NIKE HUARACHI

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REEBOK CLASSIC

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ADIDAS TUBULAR

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ADIDAS STAN SMITH

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NIKE ROSHE RUN

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NIKE (VINTAGE)

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NIKE AIR SKATE