BERLIN FASHION WEEK 2017

Hey Ihr lieben,

Wie Ihr schon über Instagram und Facebook mitbekommen habt, war ich auf der Mercedes Benz Fashion Week und habe ein paar Shows gesehen. Zwei Shows, die mich dieses Jahr aber wirklich inspiriert und vom Hocker gehauen haben, waren SADAK und HAUS OF YOSHI X BOMB. Zwei unterschiedliche Shows, die unterschiedliche Aussagen haben, aber meiner Meinung nach komplett den Zeitgeist getroffen haben.

Mir ist es bei den Shows immer wichtig in wie fern ich, als Blogger und modebewusster Mann, meine Inspirationen aus solchen Shows ziehen kann. Ist es tragbar? Ist es inspirierend? Entstehen neue Trends?

HAUS OF YOSHI X BOMB startete am Dienstag im me Collectors Room und war keine Runway Show im üblichen Sinne sondern es war eine Installation. Dies bedeutet, die Models stehen auf Podeste und wirken wie Schaufensterfiguren auf die Betrachter. Die Kollektion ist sehr maskulin und zeitgenössisch. Durch gewisse Silhouetten und Details (Reißverschlüsse, Bauchtaschen, oversized und Materialmix), war die Installation eine für mich gelungene Einleitung, der Fashion Week.

SADAK lieferte am Freitag im Kaufhaus Jandorf (Veranstaltungsort der Berliner Fashion Week) meiner Meinung nach die beste Show in der ganzen Woche. Die Show legte ein hohes Tempo in Sachen Fashion vor. Es dominierten dieses Jahr die Farben rot, blau, grau und braun. Die Silhouetten waren sehr provokant und modern. Mesh, Lack, Röcke und Rückenfrei für Männer, war meiner Meinung der richtige Impuls. Warum? Weil wir als Generation immer mehr in Richtung Unisex, Genderfluid gehen. Es war ein wichtiges Statement, welches zwar in der Club-Szene normal, aber in der Modewelt noch immer ein kleines Tabu ist. Ich hoffe inständig, dass es in Zukunft mehr von solch einem Weitdenken in der Modeszene gibt. Es muss der Menschheit klar gemacht werden, dass jeder das Tragen kann was er möchte, um seine ganz individuelle Persönlichkeit zu verkörpern.

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