CHANGES.

Hey Leute,

zunächst gibt es einen sehr großen Grund, warum ich hier solange nicht mehr aktiv war und auf deutsch schreibe. Ich habe in den letzten Monaten viel gelernt und verstanden. Es ging mir vorallem in dieser Zeit um MICH, mich zu finden und auch zu verstehen. Es hat sich, wie ich schon in meinen letzten Posts erwähnt habe, einiges in meinem Leben verändert und das ist auch sehr gut so. Zum einen habe ich einen neuen Job mit mehr Verantwortung. Ich werde dort mehr gefordert und habe auch andere Arbeitszeiten. Zum anderen bin ich auch umgezogen, wie ihr in meinem Post davor gesehen habt und das war eine weitere Herausforderung. Aber was mir gerade in der Zeit viel gebracht hat, immer wieder auf mich zu hören und zu verstehen, was ich brauche oder benötige. Als Fashionblogger ist man immer auch ein Stückweit Vorbild für Leser und vielleicht auch eine Inspiration, wenn es um persönlichen Stil oder Selbstverwirklichung geht. Ich habe während meines Umzugs, und den ganzen Veränderungen, in meinem Leben begriffen auf gewisse Sachen zu verzichten, die nicht nötig sind.

Das sind zum Beispiel zu viele Klamotten, die ich über die Jahre regelrecht gehortet habe und einfach nicht oft bzw gar nicht getragen habe. Das lag zum einen daran, dass ich noch nicht zu 100% meinen eigenen Stil gefunden hatte und zum anderen daran Leute, etwas zu verkaufen was ich nicht bin. Außerdem ist mir nach und nach aufgefallen dass alle einen Lebenstil verkörpern, der vielleicht super auf Instagram ankommt oder auf deren Blog, den sie aber nicht selbst finanzieren oder nicht wirklich leben. All diese Erkenntisse kamen nicht plötzlich und in dieser Intensität. Es war viel mehr ein Prozess. Ich habe ein Artikel über einen jungen Mann gelesen, der auch einen Lebenstil verkörpert hatte und im Überfluss lebte. Er hatte über 30 Parfums, mehrere hundert paar Schuhe und Klamotten, die er nie alle in einem Jahr hätte tragen können. Eines Tages kam ihm die Einsicht und er krempelte seine Denkweise und vorallem Lebensweiße um. Zunächst ging er in seinen Kleiderschrank und ging mit einem ganz strengen Blick an seine selbsternannten Schmuckstücke. Er betrachtete seien Schrank wie ein Kleidergeschäft und ging Teil für Teil durch. Er machte kurzen Prozess, denn all die Teile, die er nie sofort mitnehmen würde sind sofort in ein Kleidersack gekommen. Diesen Prozess durchlief er bei all seinen Gütern und wollte wissen, was er eigentlich immer trägt und auch schätzt. Zum, Schluss hing kaum noch was im Schrank außer seine Basics und Teile, die er wirklich oft trägt. Dieser Artikel hat mich zum denken angeregt und ich muss sagen bei mir war es genauso. Mein Kleiderraum ist nun sehr übersichtlich und es hängen wirklich nur noch Teile drin ich auch wirklich anziehe ohne dabei zu überlegen, was besser aussieht. Da ich eh fast nur schwarze, graue und weiße Klamotten im schrank habe, fällt es mir nun leichter denn je, Outfits super schnell und einfach zu erstellen. Ich muss mich nicht mehr durch Massen an Klamotten kämpfen und mich jeden Morgen aufs neue fragen, ob das Ich bin, das meinem Stil entspricht oder es ein Kauf wert war.

Ich möchte hier auf keinen Fall den Moralapostel spielen und auch auf keinen Fall aufhören mit dem bloggen. Aber ich werde nun das bloggen, was mich und vorallem EUCH, meine Leser glücklich macht. Ich will nicht dieser Blogger sein, der euch Bilder von seinem frisch gepressten Orangensaft mit Chiasamen-Frühstück auf instagram postet und eigentlich morgens nur nen kaffe braucht und dann zur Arbeit muss. Ich will euch auch keine Posts versprechen von Riesenhauls, wenn ich in diesem Monat zum einem vielleicht kein Bock hatte zu shoppen oder vielleicht auch kein Geld für überteuerte Fetzen ausgeben wollte.

Ab heute blogge ich auf deutsch, weil ich das so will und auch nur noch das, was meinem Leben als Kevin Jerome Höcke entspricht. Der größte teil wird wie vorher auch sehr Modelastig sein, aber wohl dosiert und vorallem direkt.

Nun wisst ihr bescheid und ich bin gespannt was die Zeit bringt.

Euer Kevin

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